{"id":558,"date":"2020-09-27T18:07:46","date_gmt":"2020-09-27T18:07:46","guid":{"rendered":"https:\/\/meerjungfrei.ch\/?p=558"},"modified":"2020-10-11T09:51:01","modified_gmt":"2020-10-11T09:51:01","slug":"die-stuermische-erste-woche-unserer-reise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meerjungfrei.ch\/?p=558","title":{"rendered":"Die (st\u00fcrmische) erste Woche unserer Reise"},"content":{"rendered":"\n<p>Letzen Sonntag sassen wir noch in Italien fest und heute liegen wir schon in einem Hafen in Kroatien (Mali Losinj). Die erste Woche hat uns einiges abverlangt und wir haben viel \u00fcber unser Schiff und uns als Crew gelernt. <\/p>\n\n\n\n<p>Aber alles von Anfang an. Am Montag starteten wir in Italien mit dem Ziel Novigrad. Leider gab es keinen Wind und so mussten wir Motoren. Es lief zun\u00e4chst alles gut, bis pl\u00f6tzlich die Motorentemperaturanzeige in die H\u00f6he schoss. Schnell den Motor abgestellt, als wir die Verkleidung des Motors \u00f6ffneten kam bereits Rauch aus dem Motorenraum. Naja so hatten wir uns die \u00dcberfahrt nicht vorgestellt, mitten auf dem Meer, kein Wind und kein Motor. Nun ging es an die Fehlersuche. Der wurde jedoch zum Gl\u00fcck schnell gefunden: Der erste K\u00fchlkreislauf hatte kein K\u00fchlwasser mehr. Wieso auch immer. Schnell wurde dies nachgef\u00fcllt und nachdem der Motor etwas abk\u00fchlen konnte ging es weiter ohne Probleme. <\/p>\n\n\n\n<p>Unsere erste Nacht verbrachten wir an einer Boje in dem sch\u00f6nen Novigrad. Am n\u00e4chsten Morgen ging es direkt weiter nach Pula, um dort Julia einzusammeln welche von Z\u00fcrich direkt dorthin geflogen ist. Nun sind wir zu dritt und nur noch Tobi fehlt. Wir haben uns in Pula Zeit gelassen und uns die Stadt und das Amphitheater angeschaut. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"is-layout-flex wp-block-gallery-1 wp-block-gallery columns-2 is-cropped\"><ul class=\"blocks-gallery-grid\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"682\" src=\"https:\/\/meerjungfrei.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/WhatsApp-Image-2020-09-23-at-12.46.10-1024x682.jpeg\" alt=\"\" data-id=\"563\" data-link=\"https:\/\/meerjungfrei.ch\/?attachment_id=563\" class=\"wp-image-563\" srcset=\"https:\/\/meerjungfrei.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/WhatsApp-Image-2020-09-23-at-12.46.10-1024x682.jpeg 1024w, https:\/\/meerjungfrei.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/WhatsApp-Image-2020-09-23-at-12.46.10-300x200.jpeg 300w, https:\/\/meerjungfrei.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/WhatsApp-Image-2020-09-23-at-12.46.10-768x512.jpeg 768w, https:\/\/meerjungfrei.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/WhatsApp-Image-2020-09-23-at-12.46.10-1536x1023.jpeg 1536w, https:\/\/meerjungfrei.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/WhatsApp-Image-2020-09-23-at-12.46.10-360x240.jpeg 360w, https:\/\/meerjungfrei.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/WhatsApp-Image-2020-09-23-at-12.46.10.jpeg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"blocks-gallery-item__caption\">Das Amphitheater in Pula<\/figcaption><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"682\" src=\"https:\/\/meerjungfrei.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/WhatsApp-Image-2020-09-23-at-12.46.08-1-1024x682.jpeg\" alt=\"\" data-id=\"564\" data-full-url=\"https:\/\/meerjungfrei.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/WhatsApp-Image-2020-09-23-at-12.46.08-1.jpeg\" data-link=\"https:\/\/meerjungfrei.ch\/?attachment_id=564\" class=\"wp-image-564\" srcset=\"https:\/\/meerjungfrei.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/WhatsApp-Image-2020-09-23-at-12.46.08-1-1024x682.jpeg 1024w, https:\/\/meerjungfrei.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/WhatsApp-Image-2020-09-23-at-12.46.08-1-300x200.jpeg 300w, https:\/\/meerjungfrei.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/WhatsApp-Image-2020-09-23-at-12.46.08-1-768x512.jpeg 768w, https:\/\/meerjungfrei.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/WhatsApp-Image-2020-09-23-at-12.46.08-1-1536x1023.jpeg 1536w, https:\/\/meerjungfrei.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/WhatsApp-Image-2020-09-23-at-12.46.08-1-360x240.jpeg 360w, https:\/\/meerjungfrei.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/WhatsApp-Image-2020-09-23-at-12.46.08-1.jpeg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"blocks-gallery-item__caption\">Endlich zu dritt!<\/figcaption><\/figure><\/li><\/ul><\/figure>\n\n\n\n<p>Nach zwei N\u00e4chten ging es weiter nach Susak. Dort wollten wir zun\u00e4chst Ankern, wurden dann jedoch darauf hingewiesen, dass Ankern dort verboten sein. Auf Grund dessen mussten wir unsere Principessa an einer Boje der Bucht festmachen. Es sollte unsere erste von Ingesamt 5 Sturmn\u00e4chten geben. <\/p>\n\n\n\n<p>Die erste Nacht wurden aber ganz gut \u00fcberstanden und wir wollten am n\u00e4chsten Vormittag weiter in Richtung S\u00fcden, machten das Schiff parat und segelten los. Doch nach 5 Seemeilen mussten wir umdrehen. Der Grund waren 5 Meter hohe Welle gegen an und auch der Wind war nicht auf unsere Seite. Doch laut der Prognosen sollte das Wetter noch schlimmer werden, weshalb wir nun in den Hafen Susak einliefen. Mit uns lagen noch 3 weitere Schiff dort und wir wurden schnell zu einer kleinen Sturmgemeinschaft, der Hafenmeister nannte uns sogar Sturmfamilie. Man half sich gegenseitig und wir waren froh jemanden neben sich als Nachbar zu haben, wenn alle Stricke reissen, und ja das meine ich wortw\u00f6rtlich. Insgesamt 3 Mooringleinen und 6 Heckleinen sollte f\u00fcr unsere Sicherheit sorgen. In der erste Nacht konnten wir uns etwas erholen und bekamen ein paar Stunden schlaf, da der Wind etwas nachliess. Am Tag erkundeten wir die Umgebung und das malerische D\u00f6rfchen mit der Kirche, welche ein Jesuskreuz aus dem 12. Jahrhundert beherbergt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Nacht darauf war eher unangenehm. Starke Winde und kr\u00e4ftige B\u00f6en liessen eine unserer Mooringleinen zereissen und ebenfalls eine unseres Nachbars. Dazu k\u00f6nnen wir nun festhalten, Nachts um halb Vier gibt es definitiv sch\u00f6neres als im str\u00f6menden Regen eine zerissene Mooring zu improvisieren. Aber es waren alle wach und es wurde sich gegenseitig geholfen. Das ist das Sch\u00f6ne an der Seglergemeinschaft, man hilft sich, man lernt sich kennen, tauscht Geschichten aus, gibt Tipps. <\/p>\n\n\n\n<div id=\"wp-block-themeisle-blocks-slider-25d3ccc3\" class=\"wp-block-themeisle-blocks-slider glide\" data-per-view=\"1\" data-gap=\"0\" data-peek=\"0\" data-autoplay=\"true\" data-height=\"559px\" data-hide-arrows=\"false\"><div class=\"glide__track\" data-glide-el=\"track\"><div class=\"glide__slides\"><div class=\"wp-block-themeisle-blocks-slider-item-wrapper glide__slide\" tabindex=\"0\"><figure><img decoding=\"async\" class=\"wp-block-themeisle-blocks-slider-item\" src=\"https:\/\/meerjungfrei.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/WhatsApp-Image-2020-09-26-at-12.29.44-1.jpeg\" alt=\"\" title=\"\" data-id=\"567\"\/><\/figure><\/div><div class=\"wp-block-themeisle-blocks-slider-item-wrapper glide__slide\" tabindex=\"0\"><figure><img decoding=\"async\" class=\"wp-block-themeisle-blocks-slider-item\" src=\"https:\/\/meerjungfrei.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/WhatsApp-Image-2020-09-26-at-12.29.18.jpeg\" alt=\"\" title=\"\" data-id=\"566\"\/><\/figure><\/div><\/div><div class=\"glide__bullets\" data-glide-el=\"controls[nav]\"><button class=\"glide__bullet\" data-glide-dir=\"=0\"><\/button><button class=\"glide__bullet\" data-glide-dir=\"=1\"><\/button><\/div><\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen um 5 Uhr kam der Hafenmeister vorbei und sagte wir m\u00fcssen den Hafen verlassen, &#8222;jetzt oder nie wieder vielleicht&#8220;. Ich muss wirklich sagen, Matje der Hafenmeister in Susak macht einen grandiosen Job. Hilft wo er kann und sagt seine ehrliche Meinung. Also liefen alle vier Schiffe aus und sind in das 6 Seemeilen entfernte Mali Losinj aufgebrochen.  <\/p>\n\n\n\n<p>Der Hafen soll uns besseren Schutz geben, denn das was in 2h kommen wird, soll sehr heftig werden. Weit \u00fcber 45 kn Wind \u00fcber mehrer Stunden. Wir sind gespannt und werden sicher auch diesem Sturm trotzen und hoffen bald auf besseres Wetter.<\/p>\n\n\n\n<p>Eure Janina, Julia und euer Mike<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Letzen Sonntag sassen wir noch in Italien fest und heute liegen wir schon in einem Hafen in Kroatien (Mali Losinj). Die erste Woche hat uns einiges abverlangt und wir haben viel \u00fcber unser Schiff und uns als Crew gelernt. Aber alles von Anfang an. 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