{"id":721,"date":"2020-12-20T12:57:56","date_gmt":"2020-12-20T12:57:56","guid":{"rendered":"https:\/\/meerjungfrei.ch\/?p=721"},"modified":"2021-01-22T17:33:19","modified_gmt":"2021-01-22T17:33:19","slug":"el-ejido-ein-blick-in-das-gewaechshaus-europas","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meerjungfrei.ch\/?p=721","title":{"rendered":"El Ejido &#8211; Einblicke in das Gew\u00e4chshaus Europas"},"content":{"rendered":"\n<p>Wenn ihr durch den Supermarkt lauft kennt ihr es alle, w\u00e4hrend einige es wohl nur beil\u00e4ufig wahr nehmen, achten andere explizit auf die Herkunftsangabe ihres Obst und Gem\u00fcses.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Oftmals steht dann dort in gro\u00df Lettern <em>Spanien<\/em>, im kleinen neben spezifischeren Angaben zum Lieferanten auch der genau Ort. Hier k\u00f6nnen Konsumenten die ganz genau hinsehen oftmals <em>El Ejido <\/em>oder <em>Almer\u00eda<\/em> lesen.&nbsp;Doch was genau steckt eigentlich hinter dieser Angabe? In Literatur und Medien wird oftmals vom Gew\u00e4chshaus Europas gesprochen wenn man ein Synonym f\u00fcr Provinz <em>Almeria<\/em> verwenden will. Denn nirgendwo sonst auf der Welt gibt es eine so gro\u00dfe Anbaufl\u00e4che unter Folie.<\/p>\n\n\n\n<p>Als sich herausstellte, dass wir auf unserer Reise an der S\u00fcdk\u00fcste Spaniens entlang segeln werden, war es mir ein besonderes Anliegen in dieser Region einen Stopp einzulegen. Wenigstens von der Ferne wollte ich einen Blick auf die Region  werfen, aus dem so viel Gem\u00fcse &#8211; welches in unseren Superm\u00e4rkten verkauft wird &#8211; kommt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Doch ich hatte Gl\u00fcck, es bot sich sogar die M\u00f6glichkeit an, an einer F\u00fchrung durch den Betrieb <em>Clisol<\/em> teilzunehmen. Ich hatte das grosse Gl\u00fcck in der Schweiz ein Jahr lang mein pers\u00f6nliches Interesse \u00fcber Lebensmittel und dessen (nachhaltige) Produktion auch beruflich zu verfolgen. Auf Grund dessen, ist es mir ein Anliegen auch f\u00fcr dieses Thema zu sensibilisieren und was gibt es bessere, als diese Tour auf unserer Reise mit euch zu teilen. <\/p>\n\n\n\n<p>Vor rund 60 Jahren wurden auf dem eigentlich kargen Landstrich Spaniens die ersten Gew\u00e4chsh\u00e4user gebaut. Auf den ersten Blick absurd, wenn man weis dass diese Region auch als einzige W\u00fcste Europas bekannt ist. Grund daf\u00fcr ist das semiaride Klima was bedeutet, dass der Niederschlag in sechs bis neun Monaten im Jahr geringer ist, als die Verdunstung. Doch das sonnige und warme Klima ist auch der grosse Standortvorteil der Region, beispielsweise gegen\u00fcber Holland, dem gr\u00f6\u00dften Konkurrenten im landwirtschaftlichen Anbau innerhalb Europas. So kann <em>Almeria<\/em> doppelt so viele Sonnenstunden verzeichnen als der Konkurrent Holland. <\/p>\n\n\n\n<p>Anhand der beschriebenen geographisch und klimatischen Bedingungen, ist jedoch die Ressource Wasser eher knapp bis gar nicht vorhanden. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Betriebe sind quasi von Natur aus angehalten dazu auf ihren Wasserverbrauch zu achten. Das meiste Wasser wird mittlerweile zum Gro\u00dfteil aus nahegelegenen Meerwasserentsalzunganlagen gewonnen. Hinzu kommt, dass mittels Tr\u00f6pfchenbew\u00e4sserung, welche Computergesteuert funktioniert und Ergebnis von moderner Technik und Sensoren ist, der Verbrauch in den letzten Jahren um wohl knapp ein Drittel gesenkt wurde. In Zahlen sprechen wir hier von nicht mehr 60.000 Liter in der Stunde sondern 20.000. <\/p>\n\n\n\n<p>Doch der wohl vermeintlich wichtigste Faktor f\u00fcr die Landwirtschaft, ist hier ebenfalls nicht vorhanden: fruchtbarer und n\u00e4hrstoffreicher Boden. Fr\u00fcher, so hat uns Lola unser Guide erz\u00e4hlt, haben ihre Eltern extra Erde mit dem Esel aus den Bergen geholt, um \u00fcberhaupt Landwirtschaft&nbsp; betreiben zu k\u00f6nnen. Heute arbeitet Lola mit Kokos-Erde, eine organische Erde, welche aus Kokosfasern gewonnen wird. Diese importiert Lola aus Indien, sie weiss und es ist ihr beinahe unangenehm als sie uns davon erz\u00e4hlt, dass ihre Erde dadurch einen grossen CO2 Fussabdruck im Transport zur\u00fcckl\u00e4sst. Deshalb hofft die Landwirtin auf die Wissenschaft, welche aktuell versucht Schafwolle von Schafen aus Spanien, als N\u00e4hrboden verwendbar zu machen. Dies w\u00e4re ebenfalls ein Abfallprodukt, welches bisher oftmals keine Verwendung mehr findet in Spanien und dieses Mal direkt auf dem eigenen Land. <\/p>\n\n\n\n<p>Doch richten wir wieder den Blick zur\u00fcck auf die damaligen Probleme der Landwirte. Das gr\u00f6\u00dfte Problem: der k\u00fcstennahe Wind. Wind welcher Saat und Erde davontrug. <\/p>\n\n\n\n<p>Um sich diesem Problem zustellen, wurden die ersten Gew\u00e4chsh\u00e4user gebaut, erst mit der Zeit bemerkte man, dass sich die W\u00e4rme innerhalb des Gew\u00e4chshauses besser speichern lies. Die im Schnitt auch im Winter 3-4 Grad w\u00e4rmere Temperatur in den Gew\u00e4chsh\u00e4usern beg\u00fcnstigte und verl\u00e4ngerte das Zeitfenster des Anbaus. <\/p>\n\n\n\n<p>Wohin das gef\u00fchrt hat, kann man heute sogar aus dem Weltall sehen: mit 36.000 Hektar ist ein Meer aus Gew\u00e4chsh\u00e4usern entstanden. F\u00fcr viele ein befremdliches wenn nicht sogar erschreckendes Bild. <\/p>\n\n\n\n<div id=\"wp-block-themeisle-blocks-slider-1a929694\" class=\"wp-block-themeisle-blocks-slider glide\" data-per-view=\"1\" data-gap=\"0\" data-peek=\"0\" data-autoplay=\"true\" data-height=\"400px\" data-hide-arrows=\"false\"><div class=\"glide__track\" data-glide-el=\"track\"><div class=\"glide__slides\"><div class=\"wp-block-themeisle-blocks-slider-item-wrapper glide__slide\" tabindex=\"0\"><figure><img decoding=\"async\" class=\"wp-block-themeisle-blocks-slider-item\" src=\"https:\/\/meerjungfrei.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/almeria_lres.jpg\" alt=\"\" title=\"\" data-id=\"723\"\/><figcaption>Luftbildaufnahme der Provinz Almeria<\/figcaption><\/figure><\/div><div class=\"wp-block-themeisle-blocks-slider-item-wrapper glide__slide\" tabindex=\"0\"><figure><img decoding=\"async\" class=\"wp-block-themeisle-blocks-slider-item\" src=\"https:\/\/meerjungfrei.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/fd84d1d826d103986ffac13223e48e1e-plastic-material-aerial-view.jpg\" alt=\"\" title=\"\" data-id=\"724\"\/><\/figure><\/div><\/div><div class=\"glide__bullets\" data-glide-el=\"controls[nav]\"><button class=\"glide__bullet\" data-glide-dir=\"=0\"><\/button><button class=\"glide__bullet\" data-glide-dir=\"=1\"><\/button><\/div><\/div><\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Lola die Inhaberin des Betriebs Clisol erz\u00e4hlte davon, dass das Plastik der Gew\u00e4chsh\u00e4user alle drei Jahre gewechselt werden muss. Grund daf\u00fcr sei die Sonneneinstrahlung und der Wind welche die Folie spr\u00f6de werden l\u00e4sst. Im ersten Moment musste ich schlucken, als ich daran dachte welch enorme Fl\u00e4che in so regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden mit neuer Folie \u00fcberzogen wird. Doch ich teile, wenn auch nicht ausnahmslos, Lolas Ansicht, welche ganz klar sagt: der Umgang des Menschen mit Plastik ist das Problem und nicht das Plastik selber.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist naheliegend sich die Frage zustellen, warum nicht einfach Treibh\u00e4user aus Glas gebaut werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Doch die Antwort beinhaltet mehrere Aspekte,&nbsp; Kunststoff ist nicht nur bruchsicherere und leichter sondern erweist sich auch in der Eigenschaft des isolieren als deutlich \u00fcberlegener gegen\u00fcber dem Glas. Ebenfalls l\u00e4sst Glas die Sonneneinstrahlung ungebremst zu den Pflanzen, welches bei den Temperaturen in Almer\u00eda zum Problem werden w\u00fcrden. Selbst die Folierung muss im Sommer mit wei\u00dfer Farbe bepinselt werden um die Pflanzen vor der Einstrahlung und somit Hitze zu sch\u00fctzen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ganz anders als man im ersten Moment denken mag, wenn man die Luftbildaufnahme sieht handelt es sich nicht um gro\u00dfe Landwirtschaftsbetriebe.&nbsp; Ganz im Gegenteil, es ist ein sehr kleinteiliges System von Bauern welche sich in unterschiedlichen Agrargenossenschaften zusammenschliessen.  &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Was die Bauern zum Teil bek\u00fcmmert sind zum einen, dass L\u00e4nder wie Marokko in der Landwirtschaft durch ihre noch niedrigeren Preise zu einer starken Konkurrenz werden und die Unsicherheit dar\u00fcber, wie sich der Markt entwickelt. Zum anderen sich es aber auch die vielen Fl\u00fcchtlinge, die an der K\u00fcste Spaniens ankommen und \u00fcber welche die Medien berichten. Das Problem ist, dass viele auch ohne Papiere um Arbeit fragen, Lola selbst besch\u00e4ftigt ihre Arbeiter zT schon seit 26 Jahren und sorgt f\u00fcr gute Arbeitsbedingungen in ihrem Betrieb. Es gibt jedoch wohl auch ein paar Betriebe, welche die Situation der Gefl\u00fcchteten f\u00fcr ihren eigenen Profit nutzen und diese dann unter dem Tariflohn von circa 1000\u20ac im Monat illegal besch\u00e4ftigen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ein weiterer viel diskutierter Aspekt in den Medien ist der Einsatz von konventionellen Insektiziden. Vor meinem gestrigen Besuch war mein Wissensstand, dass viele der Sch\u00e4dlinge mittlerweile resistent sind gegen die Pestizide und die Bauern gezwungen waren als Alternativen &#8211; welche zum Gl\u00fcck umweltfreundlicher geworden sind &#8211; zu suchen. Doch es stellt sich auch heraus, dass einige erst durch medialen Druck, nachdem ein deutsches Labor ein verbotenes Spritzmittel auf dem Gem\u00fcse feststellte umgestellt wurde.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Mittlerweile hei\u00dft es, sei es die Norm, dass Landwirte mithilfe von anderen Insekten die Sch\u00e4dlinge, mittlerweile sogar kosteng\u00fcnstiger jedoch zeitaufw\u00e4ndiger, bek\u00e4mpfen. Welcher Aufwand und welche Wissenschaft dahinter steckte, um ein eigenes kleines \u00d6kosystem zu kreieren, konnte uns Lola sehr eindr\u00fccklich verdeutlichen in dem sie uns ganz in Ruhe die verschiedenen Sch\u00e4dlinge und N\u00fctzliche und weitere nat\u00fcrliche Hilfsmittel wie den Umgang mit Lockstoffen f\u00fcr Sch\u00e4dlinge erkl\u00e4rte. Es beeindruckte mich, welches wissen sich Lola angeeignet hat, wenn man doch bedenkt, dass bis zu ihrem vierzigsten Lebensjahr Analphabetin war. Ein Schicksal vieler Landwirte in zweiter Generation in dieser Provinz welche noch vor knapp 30 Jahren zu den \u00c4rmsten geh\u00f6rte. Genau aus dem Grund ist Lola froh, ihren beiden S\u00f6hnen ein anderes Leben bieten zu k\u00f6nnen, ein Leben in welchen ihre beiden S\u00f6hne aktuell Agradwissenschafts studieren um den Betrieb noch moderner und \u00f6kologischer in Zukunft f\u00fchren zu k\u00f6nnen. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"is-layout-flow wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container\">\n<figure class=\"is-layout-flex wp-block-gallery-1 wp-block-gallery columns-3 is-cropped\"><ul class=\"blocks-gallery-grid\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/meerjungfrei.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/WhatsApp-Image-2020-12-19-at-20.07.11-768x1024.jpeg\" alt=\"\" data-id=\"729\" data-link=\"https:\/\/meerjungfrei.ch\/?attachment_id=729\" class=\"wp-image-729\" srcset=\"https:\/\/meerjungfrei.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/WhatsApp-Image-2020-12-19-at-20.07.11-768x1024.jpeg 768w, 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Die flei\u00dfigen kleinen Helfer sind Hummeln,&nbsp; da diese schon bei niedrigeren Temperaturen als Bienen ausschw\u00e4rmen. Lola arbeitet hier mit einem Holl\u00e4ndischen H\u00e4ndler zusammen bei welchem sie regelm\u00e4\u00dfig Hummeln bestellt, doch das Gesch\u00e4ft rund um die Landwirtschaft floriert in Almer\u00eda. Viele Betriebe rund um die Landwirtschaft haben sich l\u00e4ngst ebenfalls in der Region angesiedelt.&nbsp; &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/meerjungfrei.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/WhatsApp-Image-2020-12-19-at-20.07.10-768x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-738\" srcset=\"https:\/\/meerjungfrei.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/WhatsApp-Image-2020-12-19-at-20.07.10-768x1024.jpeg 768w, https:\/\/meerjungfrei.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/WhatsApp-Image-2020-12-19-at-20.07.10-225x300.jpeg 225w, https:\/\/meerjungfrei.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/WhatsApp-Image-2020-12-19-at-20.07.10-1152x1536.jpeg 1152w, https:\/\/meerjungfrei.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/WhatsApp-Image-2020-12-19-at-20.07.10.jpeg 1536w\" sizes=\"(max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Abgeschlossen wurde unsere dreist\u00fcndige F\u00fchrung von einem Tomaten Tasting, bei welchem wir in den aromatischen Genuss aller verschiedenen Sorten von Lola gekommen ( die neben Tomaten auch Paprika und Gurken anbaut) sind. <\/p>\n\n\n\n<p>All diese Informationen sind nur ein kleiner Bruchteil von dem, was ich euch erz\u00e4hlen k\u00f6nnte und ich hoffe, ich habe eine f\u00fcr euch interessante Auswahl an Aspekten thematisiert. Viele auch von den genannten Themen sind schwer in so wenigen S\u00e4tzen abzuhandeln und sind ein Potpourri aus unterschiedlichsten Aspekten die auf verschiedene Art und Weise reflektiert und diskutiert geh\u00f6ren.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ich hoffe jedoch, dass es dazu beigetragen hat einen kleinen Einblick davon zu bekommen, was es hei\u00dft wenn ihr das n\u00e4chste Mal auf der Etikette \u201e<em>Herkunft Spanien<\/em>\u201c mit dem Zusatz <em>Almer\u00eda<\/em> oder <em>El Ejido<\/em> lest.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Wer selber an diesem Thema interessiert ist und einmal in die Region rund um Almeria kommen sollte, dem empfehle ich sehr, ebenfalls an einer solchen F\u00fchrung teilzunehmen. <\/p>\n\n\n\n<p>Website: <em>www.clisol.com<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn ihr durch den Supermarkt lauft kennt ihr es alle, w\u00e4hrend einige es wohl nur beil\u00e4ufig wahr nehmen, achten andere explizit auf die Herkunftsangabe ihres Obst und Gem\u00fcses.&nbsp; Oftmals steht dann dort in gro\u00df Lettern Spanien, im kleinen neben spezifischeren Angaben zum Lieferanten auch der genau Ort. 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